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Leid verhindern bevor es geschieht - Bündnis „Aktion Deutschland Hilft“ ruft Politik und Gesellschaft zu mehr Unterstützung auf

Quellenangabe: Arbeiter-Samariter-Bund gerne verwenden. Bildinfo: In Georgien üben Kinder das richtige Verhalten bei einem Erdbeben.

„Wir dürfen humanitäre Krisen nicht erst dann beachten, wenn Menschen bereits gestorben sind“, betont Manuela Roßbach, geschäftsführender Vorstand von „Aktion Deutschland Hilft“ zum Internationalen Tag der Katastrophenvorsorge am 13. Oktober. „Es sollte nicht nur jene Arbeit von Hilfsorganisationen im Fokus stehen, die die Folgen von humanitären Katastrophen behebt. Genauso wichtig ist es, den Hilfsmaßnahmen Beachtung zu schenken, die präventiv versuchen, Leid nach großen Katastrophen einzudämmen oder sogar zu verhindern. Durch die Folgen des Klimawandels ist Katastrophenvorsorge dringlicher denn je!“

Anlässlich des Welttages fordert „Aktion Deutschland Hilft“ einen stärkeren Fokus der internationalen Politik auf die Finanzierung von Hilfsmaßnahmen, die die Resilienz von Gesellschaften stärken und Leid verhindern können, bevor es geschieht. „Nur wenige internationale Regierungen stellen weltweit größere Teile ihres Budgets für humanitäre Hilfe explizit für die Katastrophenvorsorge zur Verfügung. Das ist zu eindimensi0nal, denn die Katastrophenvorsorge stellt nicht nur eine besonders effiziente Form der Schadensbegrenzung dar, sie kann außerdem dazu beitragen, Menschenleben zu retten, indem Todesfälle vermieden werden“, so Roßbach.  Ein Großteil öffentlicher Gelder fließt notwendigerweise in Nothilfe- und Wiederaufbaumaßnahmen. Gerade in Ländern, die häufiger von Naturkatastrophen heimgesucht werden, wäre es wichtig, Maßnahmen zu finanzieren, deren Ziel es ist, die Katastrophen maximal abzumildern.

Hunger, Dürre, Tsunamis – Der Klimawandel verschärft humanitäre Katastrophen zunehmend. „Die Devise unseres Bündnisses lautet: Da sein, bevor die Krise eintritt. Hilfsorganisationen sind in zahlreichen Krisenregionen weltweit im Einsatz, um Menschen zu helfen, besser mit Katastrophen umzugehen“, berichtet Roßbach. Die Hilfsprojekte der Bündnisorganisationen sind vielfältig: In Haiti pflanzt Malteser International Mangroven, die die Küstenbewohner bei Überschwemmungen schützen sollen. In Vietnam schult CARE lokale Partner über saisonale Vorhersagen sowie Notfall- und Evakuierungspläne, die den Menschen helfen, sich bei Stürmen schneller in Sicherheit zu bringen. Das gilt auch für Erdbeben-Warnsysteme in Mexiko. Hier ist AWO International mit Katastrophenhilfe vor Ort. Genauso will Habitat for Humanity mit erdbebensicherem Bauen in Mexiko verhindern, dass Menschen ihr Zuhause verlieren.

„Wir setzen uns dafür ein, nach Katastrophen genau zu analysieren, wie künftige Schäden minimiert werden können und daraus funktionierende und nachhaltige Projekte der Katastrophenvorsorge abzuleiten und umzusetzen“, sagt Roßbach.

 

Eine Übersicht verschiedener Projektbeispiele finden Sie hier: http://aktion-deutschland-hilft.de/katastrophenvorsorge-tag

Quellenangabe: Arbeiter-Samariter-Bund gerne verwenden. Bildinfo: In Georgien üben Kinder das richtige Verhalten bei einem Erdbeben.

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